Gruppenpsychotherapie

Therapiegruppe

Gruppentherapie gilt als sehr wirksame Therapieform unter anderem bei sozialen Ängsten, Panikattacken, Rückzugsverhalten, Depression, psychosomatischen Erkrankungen, Traumafolgesymptomatik, für Menschen im Autismus-Spektrum.

Insbesondere eignet sich Gruppentherapie auch weiterführend nach einem stationären Rehaaufenthalt. Oftmals ist auch eine Kombination von Einzel- und Gruppentherapie sinnvoll. 

In der Therapiegruppe erwartet Sie: ein geschützter Raum zum Austausch, ein empathisches Miteinander, eine verständnisvolle Atmosphäre.

Die Gruppentherapie richtet sich an Menschen, die:
• offen für Selbstreflexion sind und aktiv an ihren persönlichen Zielen arbeiten möchten
• bereit sind, sich konstruktiv einzubringen und andere Teilnehmende zu respektieren
• regelmäßig an den Sitzungen teilnehmen können
• motiviert sind, eigene Erfahrungen mit neuen Perspektiven zu verbinden

In einem Vorgespräch im Einzelsetting wird geklärt, ob Gruppentherapie grundsätzlich für Ihr Anliegen geeignet ist. Wenn es bereits Befunde gibt, bringen Sie diese bitte zum Vorgespräch mit.

Die Gruppen bestehen aus acht bis zehn TeilnehmerInnen und sind sogenannte „slow-open“-Jahresgruppen mit einem nur langsamen Wechsel der Mitglieder. Dadurch lernen sich die TeilnehmerInnen gut kennen und es kann sich Vertrauen untereinander aufbauen. Vor der ersten Teilnahme am Gruppentermin verpflichten sich die TeilnehmerInnen schriftlich zur VERSCHWIEGENHEIT über alle Inhalte der anderen TeilnehmerInnen. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft, sich zu öffnen und aktiv am Gruppengeschehen teilzunehmen.

Wann ist Gruppentherapie nicht geeignet? Bei akuten Psychosen, aufrechtem Suchtverhalten, hoher emotionaler Instabilität und in Krisensituationen oder wenn eine regelmäßige Teilnahme nicht möglich ist.