HERZLICH WILLKOMMEN!

ÜBER MICH

"Alles wirkliche Leben ist Begegnung."
(Martin Buber)

MAG. DANIELA GILLINGER, MA MSC

Psychotherapeutin (Integrative Therapie)
1979 in Niederösterreich geboren, verheiratet, zwei Kinder

BERUFSTÄTIGKEIT

Psychotherapeutische und paartherapeutische Tätigkeit in freier Praxis in St. Pölten

Beratungstätigkeit an der Clearingstelle für Psychotherapie NÖ

Klinische Erfahrung in unterschiedlichen Arbeitsfeldern: Erwachsenenpsychiatrie Universitätsklinikum Tulln, pro mente Wien, Jugendwohngemeinschaft Festland, Sanatorium Maimonides Zentrum, Beratungsstelle für Haftentlassene Wien und Integrationshilfe für Haftentlassene Wien

12 Jahre Unterrichtstätigkeit an AHS und Musikschulen in Wien, NÖ und Deutschland sowie freiberufliche Musikerin

STUDIEN

Studium Psychotherapie (Integrative Therapie) an der Donau Universität Krems

Psychotherapeutisches Propädeutikum an der ‚pro mente Akademie‘

Lehramtsstudium für Musikerziehung an der Universität für Musik Wien

Studium der Instrumentalpädagogik (Universität für Musik Wien & Hochschule für Musik und Theater Leipzig)

Konzertfachstudium Querflöte an der Johannes Gutenberg Universität Mainz

Studium „Early music“ am Königlichen Konservatorium Brüssel

WEITERBILDUNGEN

Weiterbildungslehrgang „Existenzanalytische Paartherapie“ (in Zertifizierung)

Lehrgang für bewegungs- und tanztherapeutische Interventionen (ÖGIT)

Universitätslehrgang „Atem, Stimme und Bewegung“ (Musikuniversität Wien)

Fortbildungen im Bereich „Musiktherapie und Integrative Therapie“ (ÖGIT)

Lehrgang für Familien- und Erziehungsbegleitung (Bildungsweg Zukunft)

Ausbildung zur Dipl. Shiatsu-Praktikerin (ESI Wien, Rom, Heidelberg & Münster)

ANGEBOT

Psychotherapie - Paartherapie - Coaching


Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.
(Aristoteles)


PSYCHOTHERAPIE

Psychotherapie kann hilfreich sein, wenn einer der folgenden Sätze für Sie zutrifft:

Ich bin oft niedergeschlagen und habe keine Freude am Leben.
Ich fühle mich antriebs- und lustlos oder erschöpft.
Ich kann nur schwer einschlafen oder kaum durchschlafen.
Ich fühle mich krank oder habe Schmerzen, obwohl mich der Arzt für organisch gesund erklärt hat.
Ich kann ohne bestimmte Rituale (z.B. wie ständiges waschen, zählen, kontrollieren ….) nicht leben, obwohl diese mein Leben sehr einengen.
Ich vermeide es, bestimmte Dinge zu tun, die ich gerne tun würde.
Ich habe Ängste, die mich sehr einschränken (z. B. vor Mitmenschen, vor großen Plätzen, vor engen Räumen, vor Prüfungen, …).
Ohne ersichtlichen Grund bekomme ich rasendes Herzklopfen und Angst, dass ich sterben muss.
Ich habe wiederkehrend Probleme im Kontakt mit anderen Menschen.
Ich führe Beziehungen, die mich sehr belasten.
Ich fühle mich durch meine Kinder andauernd überfordert.
Es plagen mich oft Gedanken, über die ich mit niemandem zu sprechen wage.

Wichtige Voraussetzung für eine Psychotherapie ist Ihre Motivation, etwas zu verändern, und Ihre Bereitschaft, sich mit Ihren Gefühlen und Ihrem Erleben auseinanderzusetzen.

COACHING

Coaching bietet Unterstützung für Menschen in herausfordernden  Entscheidungs- und Neuorientierungsphasen. Im Coaching geht es zumeist um eine konkrete Fragestellung mit dem Ziel, ein neues Zukunftsbild zu entwickeln. Im Unterschied zur Psychotherapie richtet sich Coaching an psychisch gesunde Menschen und dauert in der Regel nur wenige Stunden.

PAARTHERAPIE

Entscheidend für die Qualität einer Beziehung sind die Fähigkeiten eines Paares (Kommunikation, emotionale Selbstöffnung, Problemlösung, Stressbewältigung). Ohne die Bereitschaft sich zu öffnen und mitzuteilen erstarren Beziehungen, denn das was lebendig erhält wird vorenthalten. Meine Rolle als Paartherapeutin verstehe ich als Dialogstifterin, Kompetenzvermittlerin und zeitlich begrenzte Begleiterin, um die Ressourcen des Paares zur Wirkung zu bringen. Als Paartherapeutin bin ich nicht unparteiisch, sondern ergreife Partei für beide am Prozess Beteiligten. Fragen im Rahmen der Paartherapie können sein: Was verbindet uns? Wohin soll unsere Entwicklung gehen? Welches Beziehungsmodell möchten wir leben?

IN ALLEN BEREICHEN UNTERLIEGE ICH EINER VERSCHWIEGENHEITSPFLICHT NACH §15 PSYCHOTHERAPIEGESETZ, BGBl.Nr.361/1990.

ARBEITSSCHWERPUNKTE

INFORMATION

zu häufig gestellten Fragen

Wozu dient das Erstgespräch?

Das Erstgespräch dient einem Kennenlernen und soll Ihnen die Gelegenheit bieten, einen Einblick in meine Arbeitsweise zu bekommen. Am Ende des Erstgespräches soll geklärt sein, ob Psychotherapie das Mittel der Wahl ist, ob ich die richtige Ansprechpartnerin für Ihr Anliegen bin und welche Erwartungen an die Psychotherapie bestehen.

Werden die Therapiekosten von der Krankenkasse übernommen?

Für Psychotherapie kann ein Kostenzuschuss der gesetzlichen Krankenkasssen beantragt werden. Die einzelnen Krankenkassen refundieren unterschiedliche Beträge: SVA 21,80€, alle GKK und VAEB 28€, BVA 40€, SVB 50€. Manche Zusatzversicherungen erstatten ebenfalls Therapiekosten. Bitte klären Sie diese Frage direkt mit Ihrem Versicherungsanbieter. Sie können Psychotherapie jedoch auch "anonym" als SelbstzahlerIn ohne Kassenzuschuss in Anspruch nehmen.

In welchen Abständen findet Psychotherapie statt?

Die Therapieabstände werden an den individuellen Bedarf angepasst. Es hat sich bewährt, zu Beginn einer Psychotherapie  die Termine in einem kürzeren Abstand (wöchentlich oder vierzehntägig) festzusetzen. Größere Intervalle sind oft im weiteren Verlauf  einer Psychotherapie bzw. gegen Therapieende sinnvoll.

Was mache ich, wenn ich verhindert bin?

Da ich die vereinbarte Zeit ausschließlich für Sie reserviere, gelten vereinbarte Termine als verbindlich. Bis 48 Stunden vor dem Termin ist eine kostefreie Absage ohne Angabe von Gründen möglich. Ich ersuche Sie um Verständnis, dass bei nicht zeitgerechter Absage das Honorar unabhängig vom Grund der Verhinderung in Rechnung gestellt wird (AGB § 1168 Abs. 1 Satz 1).

Was ist Integrative Therapie?

Als psychotherapeutische Fachrichtung wird die Integrative Therapie in Österreich an der Donau-Universität Krems gelehrt und durch Forschung permanent weiterentwickelt. Neben dem therapeutischen Gespräch wird ein Zugang etwa über Träume, Imaginationen, szenische Arbeit, kreative Medien und körpertherapeutische Arbeit angeboten. Die Basis ist eine achtsame und wertschätzende therapeutische Beziehung.

Wie unterscheidet sich die Tätigkeit von PsychiaterInnen, PsychologInnen und PsychotherapeutInnen?

In Österreich diagnostizieren und behandeln drei Berufsgruppen psychische Erkrankungen. Es gibt Überschneidungen, aber auch Unterschiede in den Tätigkeits- und Zuständigkeitsbereichen. Alle drei Berufsgruppen sind durch das jeweilige Berufsgesetz zur Zusammenarbeit verpflichtet. Im Folgenden finden Sie eine kurze Beschreibung.

• FachärztInnen für Psychiatrie (PsychiaterInnen) sind ÄrztInnen, die sich auf die Diagnostik und Behandlung von psychischen Erkrankungen spezialisiert haben. Sie führen Diagnosegespräche, sind für die medizinische Abklärung zuständig und verordnen ggf. Medikamente, deren Wirkungen und Nebenwirkungen sie überprüfen. Rechtsgrundlage ist das Ärztegesetz.

• PsychologInnen haben das Studium der Psychologie abgeschlossen. Sie können im Gesundheitsbereich, aber auch in anderen Berufsfeldern tätig werden, wie etwa in der (Markt-)forschung, der Wirtschaft oder im Bereich der Verkehrspsychologie. Zur selbständigen Untersuchung psychisch kranker Menschen sind nur PsychologInnen berechtigt, die die Zusatzausbildung zum/r Klinischen PsychologIn abgeschlossen haben. Diese befassen sich vor allem mit der Diagnostik von Erkrankungen und der Erstellung von Befunden und Gutachten mittels psychologischer Untersuchungsverfahren. Rechtsgrundlage ist das Psychologengesetz.

• PsychotherapeutInnen haben die Ausbildung gem. Österr. Psychotherapiegesetz absolviert und sind für psychotherapeutische Diagnostik und Behandlung zuständig. Die angewandten Methoden sind von der jeweiligen Therapierichtung abhängig. „Gemeinsam ist allen Psychotherapierichtungen – im Unterschied zur ärztlichen Behandlung und klinisch-psychologischen Behandlung – die Bearbeitung von seelischen Erkrankungen unter Einbeziehung des lebensgeschichtlichen Hintergrundes der Patientin und der sie schädigenden Umwelteinflüsse. Die daraus resultierenden krankmachenden Einstellungen, Beziehungsmuster und Verhaltensweisen werden in der psychotherapeutischen Beziehung bearbeitbar gemacht und zur Veränderung gebracht.“ (zit. ÖBVP)

An wen kann ich mich in Krisensituationen wenden?

Rat und Hilfe bei Suizidgefahr – T: 0810 977155
NÖ Krisentelefon – T: 0800 20 20 16 (rund um die Uhr)
Frauen-Notruf – T: 0800 222555 (rund um die Uhr)
Rat auf Draht – T: 147 (rund um die Uhr, für Kinder und Jugendliche)
Telefonseelsorge – T: 142 (rund um die Uhr)
Ö3 Kummernummer – T: 116 123 (16.00-24.00)
Gewaltschutzzentrum St. Pölten – T: 02742 319 66
Suchtberatung St. Pölten – T: 0676/83 844 581
Drogenhotline – T: 0810 208877

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