Herzlich willkommen!

PSYCHOTHERAPIE

Hilfe zur Selbsthilfe

Was ist Integrative Therapie?

Die Integrative Therapie ist ein methodenübergreifendes Psychotherpieverfahren, das durch Forschung laufend weiterentwickelt wird.  Der Mensch wird als biologisch-psychisch-soziale Einheit betrachtet, weshalb die Integrative Therapie den Menschen als Ganzes mit allen Sinnen anspricht. Neben dem zentralen therapeutischen Gespräch wird ein Zugang etwa über Träume, Imaginationen, szenische Arbeit, kreative Medien und körpertherapeutische Arbeit angeboten.  Ein breites Methodenspektrum und schulenübergreifende Konzepte ermöglichen individuelle Behandlungswege. Die Basis ist eine achtsame und wertschätzende therapeutische Beziehung.

Wann kann Psychotherapie sinnvoll sein?

Psychotherapeutische Unterstützung kann u.a. hilfreich sein, wenn einer der folgenden Sätze für Sie zutrifft:
Ich bin oft niedergeschlagen, erlebe kaum Freude, fühle mich erschöpft, antriebs- oder lustlos.
Ich habe Ängste, die mich sehr einschränken.
Ich kann nur schwer einschlafen oder durchschlafen.
Ich fühle mich krank oder habe Schmerzen, obwohl mich der Arzt für körperlich gesund erklärt hat.
Ich vermeide es, bestimmte Dinge zu tun, die ich gerne tun würde.
Ich habe wiederkehrend Probleme im Kontakt mit anderen Menschen.
Ich kann bestimmte Rituale (wie z.B. Waschen, Zählen, Kontrollieren …) nicht lassen, obwohl diese mein Leben sehr einengen.
Es plagen mich oft Gedanken, über die ich mit niemandem zu sprechen wage.

Als Psychotherapeutin unterliege ich einer Verschwiegenheitspflicht nach §15 Psychotherapiegesetz, BGBl.Nr.361/1990.

Über mich



Alles wirkliche Leben ist Begegnung.
(Martin Buber)


1979 geboren, verheiratet, zwei Kinder
eingetragene Psychotherapeutin in der Liste des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz

BERUFSTÄTIGKEIT
• seit 2016 Psychotherapeutin in freier Praxis in St. Pölten
• seit 2015: Beratungstätigkeit an der Clearingstelle für Psychotherapie NÖ
• 2010-2016: Tätigkeit in unterschiedlichen psychosozialen Arbeitsfeldern: Integrationshilfe für Haftentlassene Wien, Jugendwohngemeinschaft Festland Wien, pro mente Wien, Erwachsenenpsychiatrie Universitätsklinikum Tulln, Sanatorium Maimonides Zentrum Wien
• 1997-2012: Unterrichtstätigkeit an AHS und Musikschulen sowie freiberufliche Musikerin

PSYCHOTHERAPEUTISCHE  AUS- UND WEITERBILDUNG
• Masterstudium Psychotherapie (Donau Universität Krems)
• Psychotherapeutisches Propädeutikum (pro mente Akademie Wien)
• zahlreiche Fortbildungen (u.a. Persönlichkeitsstörungen, Tourette, Behandlung komplexer Traumafolgestörungen, Gerontopsychotherapie, Musiktherapie und Integrative Therpie etc.)
• 2017-2019: Weiterbildungslehrgang Paartherapie (GLE Wien)
• 2013-2014: Lehrgang für bewegungs- und tanztherapeutische Interventionen (ÖGIT)

WEITERE AUSBILDUNG
• 2003-2010: Ausbildung zur Shiatsu-Praktikerin (ESI Wien, Rom, Heidelberg & Münster)
• 2006-2009: Masterstudium „Early music“ (Königliches Konservatorium Brüssel)
• 2004-2006: Magisterstudium Instrumental- und Gesangspädagogik (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien)
• 2002-2006: Künstlerisches Diplomstudium Querflöte (Johannes Gutenberg Universität Mainz)
• 1998-2003: Bakkalaureatsstudium Instrumental- und Gesangspädagogik (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Hochschule für Musik und Theater Leipzig)
• 1997-2001: Lehramtsstudium Musik für Sekundarstufe (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien)
• 1999-2001: Universitätslehrgang „Atem, Stimme und Bewegung“ (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien)

Was sind meine Arbeitsschwerpunkte?

INFORMATION

zu häufig gestellten Fragen



„Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.“
(Aristoteles)

Was sind Voraussetzungen für das Gelingen von Psychotherapie?

Wichtige Voraussetzung sind einerseits die Motivation zur Veränderung und die Bereitschaft, sich mit Gefühlen, Denk- und Verhaltensmustern auseinanderzusetzen. Andererseits ist die „Passung“ zwischen PatientInne und TherapeutInnen ein wichtiges Kriterium. Ein erster Eindruck, ob die „Chemie“ zwischen PsychotherapeutInnen und PatientInnen stimmt, kann im Erstgespräch gewonnen werden.

Wozu dient das Erstgespräch?

Das Erstgespräch dient einem Kennenlernen und soll Ihnen die Gelegenheit bieten, einen Einblick in meine Arbeitsweise zu bekommen. Am Ende des Erstgespräches ist idealerweise geklärt, ob Psychotherapie das Mittel der Wahl ist und ob ich die geeignete Ansprechpartnerin für Ihr Anliegen bin. Da das Erstgespräch dazu jedoch manchmal nicht ausreicht, kann es auch sinnvoll sein, sich für diesen Klärungsprozess einige Therapieeinheiten Zeit zu nehmen.

Werden die Therapiekosten von der Krankenkasse übernommen?

Das Honorar richtet sich nach der Empfehlung des Österreichischen Berufsverbandes für Psychotherapie. Es kann ein Kostenzuschuss der gesetzlichen Krankenkasssen beantragt werden. Die einzelnen Krankenkassen refundieren unterschiedliche Beträge (Gebietskrankenkassen/VAEB/KFA 28€, BVA 40€, SVB 50€, SVA 21,80€). Auch manche Zusatzversicherungen erstatten Therapiekosten - bitte klären Sie diese Frage direkt mit Ihrem Versicherungsanbieter. Sie können Psychotherapie jedoch auch "anonym" als SelbstzahlerIn ohne Kassenzuschuss in Anspruch nehmen.

In welchen Abständen findet Psychotherapie statt?

Die Therapieabstände werden an den individuellen Bedarf angepasst. Es hat sich bewährt, zu Beginn einer Psychotherapie  die Termine in einem kürzeren Abstand (wöchentlich oder vierzehntägig) festzusetzen. Größere Intervalle sind oft im weiteren Verlauf  einer Psychotherapie bzw. gegen Therapieende sinnvoll.

Gibt es eine Absageregelung?

Vereinbarte Stunden, welche ihrerseits nicht eingehalten werden können, bitte ich Sie bis spätestens 48 Stunden vor dem Termin kostenfrei abzusagen. Danke für Ihre ehestmögliche Terminabsage. Sollten Sie diese Frist nicht einhalten können, muss ich Ihnen das vereinbarte Honorar leider in Rechnung stellen, da ich über diese Stunde nicht mehr anderweitig verfügen kann. Ich bitte um Ihr Verständnis.

Was bedeutet Verschwiegenheitspflicht?

Die gesetzlich verankerte Verschwiegenheitspflicht ist  zentrales Element der Psychotherapie. Sie bietet den geschützten Rahmen, der vertrauensvolle Gespräche möglich macht. Die Verschwiegenheitspflicht besteht auch z.B. Familienangehörigen oder Behörden gegenüber und ist somit wesentlich strenger gefasst als beispielsweise jene der ÄrztInnen.

Wie unterscheidet sich die Tätigkeit von PsychiaterInnen, PsychologInnen und PsychotherapeutInnen?

In Österreich diagnostizieren und behandeln drei Berufsgruppen psychische Erkrankungen. Es gibt Überschneidungen, aber auch Unterschiede in den Tätigkeits- und Zuständigkeitsbereichen. Alle drei Berufsgruppen sind durch das jeweilige Berufsgesetz zur Zusammenarbeit verpflichtet. Im Folgenden finden Sie eine kurze Beschreibung.


• FachärztInnen für Psychiatrie (PsychiaterInnen) sind ÄrztInnen, die sich auf die Diagnostik und Behandlung von psychischen Erkrankungen spezialisiert haben. Sie führen Diagnosegespräche, sind für die medizinische Abklärung zuständig und verordnen ggf. Medikamente, deren Wirkungen und Nebenwirkungen sie überprüfen. Rechtsgrundlage ist das Ärztegesetz.

• PsychologInnen haben das Studium der Psychologie abgeschlossen. Zur selbständigen Untersuchung psychisch kranker Menschen sind nur PsychologInnen berechtigt, die die Zusatzausbildung zum/r Klinischen PsychologIn abgeschlossen haben. Diese befassen sich vor allem mit der Diagnostik von Erkrankungen und der Erstellung von Befunden und Gutachten mittels psychologischer Untersuchungsverfahren. Rechtsgrundlage ist das Psychologengesetz.

• PsychotherapeutInnen haben die Ausbildung gemäß Österr. Psychotherapiegesetz absolviert und sind für psychotherapeutische Diagnostik und Behandlung zuständig. Die angewandten Methoden sind von der jeweiligen Therapierichtung abhängig. Im Zentrum steht die Bearbeitung von seelischen Erkrankungen unter Einbeziehung des lebensgeschichtlichen Hintergrundes.

An wen kann ich mich in Krisensituationen wenden?

Rat und Hilfe bei Suizidgefahr – T: 0810 977155
NÖ Krisentelefon – T: 0800 20 20 16 (rund um die Uhr)
Frauen-Notruf – T: 0800 222555 (rund um die Uhr)
Rat auf Draht – T: 147 (rund um die Uhr, für Kinder und Jugendliche)
Telefonseelsorge – T: 142 (rund um die Uhr)
Ö3 Kummernummer – T: 116 123 (16.00-24.00)
Gewaltschutzzentrum St. Pölten – T: 02742 319 66
Suchtberatung St. Pölten – T: 0676/83 844 581
Drogenhotline – T: 0810 208877

Praxis

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0699 11011 815