Herzlich willkommen!

ANGEBOT

PSYCHOTHERAPIE

Die Anlässe, eine Psychotherapie zu beginnen sind  vielfältig.
Psychotherapeutische Unterstützung kann u.a. hilfreich sein, wenn einer der folgenden Sätze für Sie zutrifft:

Ich bin oft niedergeschlagen, habe keine Freude am Leben oder fühle mich erschöpft, antriebs- und lustlos.
Ich kann nur schwer einschlafen oder kaum durchschlafen.
Ich fühle mich krank oder habe Schmerzen, obwohl mich der Arzt für körperlich gesund erklärt hat.
Ich fühle mich andauernd überfordert.
Ich vermeide es, bestimmte Dinge zu tun, die ich gerne tun würde.
Ich habe Ängste, die mich sehr einschränken (z. B. vor Mitmenschen, vor großen Plätzen, vor engen Räumen, vor Prüfungen, …).
Ohne ersichtlichen Grund bekomme ich rasendes Herzklopfen und Angst, dass ich sterben muss.
Ich habe wiederkehrend Probleme im Kontakt mit anderen Menschen.
Ich kann bestimmte Rituale (z.B. wie ständiges Waschen, Zählen, Kontrollieren …) oder Tics nicht lassen, obwohl diese mein Leben sehr einengen.
Es plagen mich oft Gedanken, über die ich mit niemandem zu sprechen wage.

Ich biete Psychotherapie und Beratung bei folgenden Themen:
Angst/Panik • Berufsbezogene Belastung • Burn-out/Erschöpfung • Depression • Krisen • Psychosomatische Symptome • Schlafstörungen • Stressregulation • Trauma/Posttraumatische Belastungsstörung • Zwänge/Zwangsgedanken

Psychotherapie bietet Zugänge zur vertieften Begegnungen mit sich selbst. Wichtige Voraussetzung für eine Psychotherapie ist der Wunsch zur Veränderung und die Bereitschaft, sich mit Gefühlen, Denk- und Verhaltensmustern auseinanderzusetzen.

PAARTHERAPIE

In der Beziehung mit dem Menschen, der uns am nächsten ist, erfahren wir in der Krise auch die größte Verletzung. Es kann dann schwierig sein, aus eingefahrenen Mustern auszusteigen. Paartherapie unterstützt, neue Wege des Miteinanders zu finden, das Potential der Beziehung wieder zu entdecken, Visionen zu entwickeln, Konflikte in einem geschützten Rahmen auszutragen, eine neue Gesprächskultur zu etablieren, Entscheidungen zu treffen.

IN ALLEN BEREICHEN UNTERLIEGE ICH EINER VERSCHWIEGENHEITSPFLICHT NACH §15 PSYCHOTHERAPIEGESETZ, BGBl.Nr.361/1990.

Information zu psychischen Krankheitssymptomen finden Sie auf der Seite

Über mich



Alles wirkliche Leben ist Begegnung.
(Martin Buber)


1979 geboren, verheiratet, zwei Kinder

AUS- UND WEITERBILDUNGEN
• Psychotherapie-Studium (Donau Universität Krems)
• Psychotherapeutisches Propädeutikum (pro mente Akademie Wien)
• zweijähriger Weiterbildungslehrgang zur Paartherapeutin (GLE Wien)
• zahlreiche Fortbildungen (Behandlung von komplexen Traumafolgestörungen, Persönlichkeitsstörungen, Tourette u.a.)
• Lehrgang für bewegungs- und tanztherapeutische Interventionen (ÖGIT)
• Ausbildung zur Shiatsu-Praktikerin (ESI Wien, Rom, Heidelberg & Münster)
• Ausbildung zur Yoga-Trainerin nach Richtlinie der Österr. Yogavereinigung
• Universitätslehrgang „Atem, Stimme und Bewegung“ (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien)
• Studium Lehramt Musik für AHS (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien)
• Studium Instrumentalpädagogik (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Hochschule für Musik und Theater Leipzig)
• Studium „Early music“ (Königliches Konservatorium Brüssel)
• Orchesterdiplomstudium Querflöte (Johannes Gutenberg Universität Mainz)

BERUFSTÄTIGKEIT
• Psychotherapeutische und paartherapeutische Tätigkeit in freier Praxis seit 2016
• PatientInnenberatung an der Clearingstelle für Psychotherapie NÖ seit 2015
• Klinische Erfahrung in unterschiedlichen Arbeitsfeldern (bis 2016): Erwachsenenpsychiatrie Universitätsklinikum Tulln, pro mente Wien, Sanatorium Maimonides Zentrum Wien, Beratungsstelle für Haftentlassene & Integrationshilfe für Haftentlassene Wien, Jugendwohngemeinschaft Festland Wien
• Unterrichtstätigkeit (AHS und Musikschulen) 1997 bis 2011
• freiberufliche Musikerin

INFORMATION

zu häufig gestellten Fragen



„Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.“
(Aristoteles)

Was ist Integrative Therapie?

Die Integrative Therapie ist ein methodenübergreifendes Heilverfahren, das von Hilarion Petzold begründet und seit den 1960er Jahren durch Forschung laufend weiterentwickelt wird. Neben dem therapeutischen Gespräch wird ein Zugang etwa über Träume, Imaginationen, szenische Arbeit, kreative Medien und körpertherapeutische Arbeit angeboten. Ein breites Methodenspektrum und schulenübergreifende Konzepte ermöglichen individuelle Behandlungswege. Die Basis ist eine achtsame und wertschätzende therapeutische Beziehung.

Wozu dient das Erstgespräch?

Das Erstgespräch dient einem Kennenlernen und soll Ihnen die Gelegenheit bieten, einen Einblick in meine Arbeitsweise zu bekommen. Am Ende des Erstgespräches soll geklärt sein, ob Psychotherapie das Mittel der Wahl ist, ob ich die richtige Ansprechpartnerin für Ihr Anliegen bin und welche Erwartungen an die Psychotherapie bestehen.

Werden die Therapiekosten von der Krankenkasse übernommen?

Das Honorar richtet sich nach der Empfehlung des Österreichischen Berufsverbandes für Psychotherapie. Es kann ein Kostenzuschuss der gesetzlichen Krankenkasssen beantragt werden. Die einzelnen Krankenkassen refundieren unterschiedliche Beträge (Gebietskrankenkassen/VAEB/KFA 28€, BVA 40€, SVB 50€, SVA 21,80€). Manche Zusatzversicherungen erstatten Therapiekosten - bitte klären Sie diese Frage direkt mit Ihrem Versicherungsanbieter. Sie können Psychotherapie jedoch auch "anonym" als SelbstzahlerIn ohne Kassenzuschuss in Anspruch nehmen.

In welchen Abständen findet Psychotherapie statt?

Die Therapieabstände werden an den individuellen Bedarf angepasst. Es hat sich bewährt, zu Beginn einer Psychotherapie  die Termine in einem kürzeren Abstand (wöchentlich oder vierzehntägig) festzusetzen. Größere Intervalle sind oft im weiteren Verlauf  einer Psychotherapie bzw. gegen Therapieende sinnvoll.

Was mache ich, wenn ich verhindert bin?

Da die vereinbarte Zeit ausschließlich für Sie reserviert ist, gelten Termine als verbindlich. Wenn Sie einen Termin nicht wahrnehmen können, ersuche ich sie, sobald als möglich Bescheid zu geben, spätestens jedoch bis 48 Stunden vor dem Termin. Ich ersuche Sie um Verständnis, dass bei einer Absage innerhalb von 48h vor dem Termin oder bei Fernbleiben ohne Absage das Honorar unabhängig vom Grund der Verhinderung in Rechnung gestellt wird (AGB § 1168 Abs. 1 Satz 1).

Verschwiegenheit

Die gesetzlich verankerte Verschwiegenheitspflicht ist  zentrale Grundlage der Psychotherapie. Sie bietet den geschützten Rahmen, der vertrauensvolle Gespräche möglich macht. Die Verschwiegenheitspflicht gilt auch Angehörigen und Behörden gegenüber.

Wie unterscheidet sich die Tätigkeit von PsychiaterInnen, PsychologInnen und PsychotherapeutInnen?

In Österreich diagnostizieren und behandeln drei Berufsgruppen psychische Erkrankungen. Es gibt Überschneidungen, aber auch Unterschiede in den Tätigkeits- und Zuständigkeitsbereichen. Alle drei Berufsgruppen sind durch das jeweilige Berufsgesetz zur Zusammenarbeit verpflichtet. Im Folgenden finden Sie eine kurze Beschreibung.


• FachärztInnen für Psychiatrie (PsychiaterInnen) sind ÄrztInnen, die sich auf die Diagnostik und Behandlung von psychischen Erkrankungen spezialisiert haben. Sie führen Diagnosegespräche, sind für die medizinische Abklärung zuständig und verordnen ggf. Medikamente, deren Wirkungen und Nebenwirkungen sie überprüfen. Rechtsgrundlage ist das Ärztegesetz.

• PsychologInnen haben das Studium der Psychologie abgeschlossen. Zur selbständigen Untersuchung psychisch kranker Menschen sind nur PsychologInnen berechtigt, die die Zusatzausbildung zum/r Klinischen PsychologIn abgeschlossen haben. Diese befassen sich vor allem mit der Diagnostik von Erkrankungen und der Erstellung von Befunden und Gutachten mittels psychologischer Untersuchungsverfahren. Rechtsgrundlage ist das Psychologengesetz.

• PsychotherapeutInnen haben die Ausbildung gemäß Österr. Psychotherapiegesetz absolviert und sind für psychotherapeutische Diagnostik und Behandlung zuständig. Die angewandten Methoden sind von der jeweiligen Therapierichtung abhängig. Im Zentrum steht die Bearbeitung von seelischen Erkrankungen unter Einbeziehung des lebensgeschichtlichen Hintergrundes.

An wen kann ich mich in Krisensituationen wenden?

Rat und Hilfe bei Suizidgefahr – T: 0810 977155
NÖ Krisentelefon – T: 0800 20 20 16 (rund um die Uhr)
Frauen-Notruf – T: 0800 222555 (rund um die Uhr)
Rat auf Draht – T: 147 (rund um die Uhr, für Kinder und Jugendliche)
Telefonseelsorge – T: 142 (rund um die Uhr)
Ö3 Kummernummer – T: 116 123 (16.00-24.00)
Gewaltschutzzentrum St. Pölten – T: 02742 319 66
Suchtberatung St. Pölten – T: 0676/83 844 581
Drogenhotline – T: 0810 208877

Kontakt

Sie können mich telefonisch, per E-Mail oder über das Kontaktformular erreichen.