Mein Angebot richtet sich an Erwachsene, insbesondere bei folgenden Themenbereichen:
Angststörungen und depressive Erkrankungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen und treten nicht selten gemeinsam auf. Sie können das Erleben, die Lebensführung und die sozialen Beziehungen erheblich beeinträchtigen. Angst kann sich unter anderem in Panikattacken, ausgeprägten Ängsten, sozialer Unsicherheit oder anhaltenden Sorgen und Grübeln zeigen. Depressionen können mit anhaltender Niedergeschlagenheit, Interessenverlust, Erschöpfung, Schlafstörungen und Rückzug verbunden sein.
Burn-out beschreibt einen Zustand von Erschöpfung im Zusammenhang mit länger andauernden Belastungen, insbesondere im Arbeitskontext. Die Beschwerden können sich mit Symptomen von Angst oder Depression überschneiden, weshalb eine differenzierte Betrachtung der individuellen Situation wichtig ist.
Autismus ist mit Besonderheiten in der sozialen Kommunikation und Interaktion sowie der Wahrnehmungs- und Reizverarbeitung verbunden. Belastungen können unter anderem durch Reizüberflutung, soziale Erschöpfung und Masking als Anpassung an soziale Erwartungen und anhaltenden Anpassungsdruck entstehen. In der Psychotherapie können individuelle Belastungen und Erfahrungen eingeordnet und bearbeitet werden. Dazu kann auch die Auseinandersetzung mit einer späten Diagnose und der damit verbundenen Neubewertung bisheriger Erfahrungen gehören.
Persönliche oder berufliche Veränderungen können mit Unsicherheit und Belastung verbunden sein sowie mit der Notwendigkeit, bisherige Vorstellungen und Entscheidungen neu zu bewerten. Fragen nach Bedürfnissen, Zielen und Prioritäten sind oftmals zentral. In der Psychotherapie können Veränderungsprozesse reflektiert und neue Perspektiven entwickelt werden.
Schlafstörungen, chronischer Schmerz, anhaltende Erschöpfung sowie chronische körperliche Erkrankungen können mit erheblichen psychischen Belastungen verbunden sein und das Wohlbefinden und den Alltag nachhaltig beeinflussen. In der Psychotherapie geht es um die psychischen Auswirkungen körperlicher Beschwerden und Erkrankungen sowie um den persönlichen Umgang mit den damit verbundenen Belastungen und Veränderungen im Alltag.
Traumata und andere belastende Erfahrungen können lange nachwirken und sowohl das eigene Erleben, die Beziehungen und den Umgang mit sich selbst beeinflussen. Dies kann sowohl nach einzelnen einschneidenden Ereignissen als auch nach wiederholten oder länger andauernden Belastungen auftreten. Mögliche Traumafolgen sind unter anderem innere Anspannung, Übererregung, Dissoziation, ein Gefühl von Unsicherheit sowie Schwierigkeiten, Vertrauen und zwischenmenschliche Nähe zuzulassen.
Im Zentrum von Psychotherapie stehen dabei unter anderem der Umgang mit innerer Anspannung und belastenden Erinnerungen, die Wahrnehmung und Regulation körperlicher und emotionaler Reaktionen sowie der Aufbau von Sicherheit und Vertrauen.

PSYCHOTHERAPIE UNTERLIEGT EINER VERSCHWIEGENHEITSPFLICHT NACH § 15 DES PSYCHOTHERAPIEGESETZES.