21. Oktober 2017

Depression

Die Depression gehört zu den häufigsten, aber auch am meisten unterschätzen Erkrankungen. Hauptsymptome sind gedrückte Stimmung, Interessen- und Antriebslosigkeit, vermindertes Selbstwertgefühl, Freudlosigkeit, erhöhte Ermüdbarkeit, Veränderungen im Biorhythmus, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit. Viele Betroffene berichten über Gefühle der Angst, Leere und Hoffnungslosigkeit. Viele Erkrankte haben Suizidgedanken. Oft geht der Depression eine besondere Belastung voraus.

Ich ersuche grundsätzlich alle PatientInnen, die zur Abklärung und/oder Behandlung einer Depression kommt, sich von ihrem Hausarzt differentialdiagnostisch abklären zu lassen. Nicht selten gibt es organische Erkrankungen oder Mangelzustände, die eine einer Depression „zum verwechseln ähnlich sehen“.

Die Wahrscheinlichkeit im Laufe seines Lebens an einer Depression zu erkranken liegen zwischen 10% und 20%.

Neben der psychotherapeutischen Behandlung besteht auch die Möglichkeit einer pharmakologische Behandlung oder einer Kombinationstherapie. Dabei wird regelmäßige Psychotherapie mit ärztlich verschriebenen Medikamenten (meist Antidepressiva) kombiniert. Ich arbeite gerne im engen Kontakt mit niedergelassenen Psychiatern, wenn Klienten das wünschen.