Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie wichtige Informationen zu den Rahmenbedingungen und häufig gestellten Fragen rund um Psychotherapie. Ist Ihre Frage nicht dabei, kontaktieren Sie mich gerne!

Das Erstgespräch dient der Klärung von Therapiezielen. Sie erhalten eine erste psychotherapeutische Einschätzung sowie Information über die Therapiemethode und organisatorische Rahmenbedingungen (Kostenzuschuss durch die Gesundheitskasse etc.).

Das Erstgespräch dauert 50 Minuten und wird wie eine 50minütige Therapieeinheit abgerechnet. Sie können für das Erstgespräch eine teilweise Kostenrückerstattung durch Ihre Krankenkasse erhalten. Bei Bedarf biete ich gerne vorab die Möglichkeit, in einem kurzen Telefonat wichtige Fragen zu klären.

Ich bin Wahltherapeutin aller Kassen, d.h. Sie können für Psychotherapie eine Teilrefundierung der Kosten bei den gesetzlichen Gesundheitskassen beantragen.

Das Honorar für Einzelpsychotherapie richtet sich nach der Empfehlung des Österreichischen Berufsverbandes für Psychotherapie. Der Selbstbehalt für Erstgespräch/Einzelpsychotherapie (50 Minuten) beträgt:

  • für Versicherte der SVS und BVAEB: Eur 60,- 
  • für Versicherte der ÖGK und KFA: Eur 72,-

Der Preis einer Behandlungseinheit setzt sich zusammen aus der individuellen Vorbereitung der Einheit für Ihre Thematik, der eigentlichen Behandlungseinheit und der Nachbereitung. 

Bei Antrag auf Teilrefundierung der Psychotherapiekosten durch die Versicherungsträger muss ab der zweiten Therapieeinheit eine „Bestätigung über eine ärztliche Untersuchung“ vorliegen (Download-Formular siehe letzter Punkt der FAQ, Hausarzt oder Facharzt). Es ist jedoch keine Zuweisung erforderlich!

Auch manche Zusatzversicherungen erstatten Therapiekosten. Bitte klären Sie diese Frage direkt mit Ihrem Versicherungsanbieter. Sie können Psychotherapie auch „anonym“ als SelbstzahlerIn ohne Kassenzuschuss in Anspruch nehmen (Eur 100,-/50minütige Therapieeinheit). 

SUPERVISION (45 Minuten): Eur 100,-

GRUPPENPSYCHOTHERAPIE: kostenlos (finanziert durch die Kassen)

Termine sind nach vorheriger Vereinbarung (via Telefon, E-Mail oder Kontaktformular) von Montag bis Freitag ab 7.00 möglich. 

  • Montag und Mittwoch ist die Praxis bis 16.00 geöffnet (letzter Termin um 15.00),
  • Dienstag, Donnerstag und Freitag bis 13.00 (letzter Termin um 12.00).

Vereinbarte Stunden, welche Ihrerseits nicht eingehalten werden können, bitte ich Sie bis spätestens 48 Werktagsstunden vor dem Termin kostenfrei abzusagen. Danke für Ihre ehestmögliche Terminabsage. 

Sollten Sie diese Frist nicht einhalten können, muss ich das vereinbarte Honorar in Rechnung stellen, da ich über diese Stunde nicht mehr anderweitig verfügen kann. Ich ersuche um Ihr Verständnis.

Die gesamte Dauer einer Psychotherapie hängt von individuellen Faktoren und persönlichen Therapiezielen ab. Im Gegensatz zur Beratung, die auf wenige Termine ausgelegt ist, unterliegt Psychotherapie einem Prozess der Zeit braucht (einige Monate bis mehrere Jahre).

Die einzelnen Therapieeinheiten dauern in der Regel jeweils 50 Minuten.

Die zeitlichen Abstände der einzelnen Termine werden dem individuellen Bedarf angepasst. Zu Beginn einer Therapie haben sich wöchentliche bis 14tätige  Intervalle bewährt. Größere Abstände zwischen den einzelnen Terminen sind oft im weiteren Verlauf einer Psychotherapie bzw. gegen Therapieende sinnvoll.

Die gesetzlich verankerte Verschwiegenheitspflicht ist  zentrales Element der Psychotherapie. Sie bietet den geschützten Rahmen, der vertrauensvolle Gespräche möglich macht. Die Verschwiegenheitspflicht besteht auch z.B. Familienangehörigen oder Behörden gegenüber und ist somit wesentlich strenger gefasst als beispielsweise jene der ÄrztInnen.

Wie unterschiedet sich die Tätigkeit von PsychiaterInnen, PsychologInnen und PsychotherapeutInnen?

In Österreich diagnostizieren und behandeln drei Berufsgruppen psychische Erkrankungen. Es gibt dabei Überschneidungen, aber auch Unterschiede in den Tätigkeits- und Zuständigkeitsbereichen. Alle drei Berufsgruppen sind durch das jeweilige Berufsgesetz zur Zusammenarbeit verpflichtet. Im Folgenden finden Sie eine kurze Beschreibung.

• PsychotherapeutInnen haben die Ausbildung gemäß Österr. Psychotherapiegesetz absolviert und sind für psychotherapeutische Diagnostik und Behandlung zuständig. Die angewandten Methoden sind von der jeweiligen Therapierichtung abhängig. Im Zentrum steht die Bearbeitung von seelischen Erkrankungen unter Einbeziehung des lebensgeschichtlichen Hintergrundes. Zentrale Bedeutung hat dabei das therapeutische Gespräch.

• FachärztInnen für Psychiatrie (PsychiaterInnen) sind ÄrztInnen, die sich auf die Diagnostik und Behandlung von psychischen Erkrankungen spezialisiert haben. Sie führen Diagnosegespräche, sind für die medizinische Abklärung zuständig und verordnen ggf. Medikamente, deren Wirkungen und Nebenwirkungen sie überprüfen. Rechtsgrundlage ist das ÄrztInnengesetz.

• PsychologInnen haben das Studium der Psychologie abgeschlossen. Zur selbständigen Untersuchung psychisch erkrankter Menschen sind nur PsychologInnen berechtigt, die die Zusatzausbildung zum/r Klinischen PsychologIn abgeschlossen haben. Diese befassen sich vor allem mit der Diagnostik von Erkrankungen und der Erstellung von Befunden und Gutachten mittels psychologischer Untersuchungsverfahren. Rechtsgrundlage ist das PsychologInnengesetz.

In Krisensituationen können Sie sich an folgende Einrichtungen wenden:

• Telefonseelsorge – T: 142 (rund um die Uhr) oder Onlineberatung unter https://onlineberatung-telefonseelsorge.at/startseite.html
• Ö3 Kummernummer – T: 116 123 (16.00-24.00)
• Rat und Hilfe bei Suizidgefahr – T: 0810 977155
• Frauen-Notruf – T: 0800 222555 (rund um die Uhr)
• Gewaltschutzzentrum St. Pölten – T: 02742 319 66
• Rat auf Draht – T: 147 (rund um die Uhr, für Kinder und Jugendliche)
• Sozialpsychiatrischer NotDienst – T: 01 31330 (24/7)
• Notfallpsychologischer Dienst – T :+43 699 188 554 00 (24/7)
• Opfernotruf – T:  0800 112 112 (24/7)