Angsterkrankungen

Angst als wichtiges Alarmsignal ist ein natürlicher Bestandteil unserer Empfindungen. Sie steigert unsere Leistungsfähigkeit und Aufmerksamkeit. Wenn die Angst jedoch ein überhöhtes  Ausmaß annimmt spricht man von einer Angsterkrankung. zu den Angsterkrankungen zählen:

Panik
Typische Symptome einer Panikattacke sind neben Herzrasen, Schwindel, Schweißausbruch, Atemnot und Übelkeit auch Todesangst und nach Abklingen des Anfalls auch die Angst vor der nächsten Panikattacke. Vor Beginn einer psychotherapeutischen Behandlung ist eine medizinische Abklärung wichtig.

Spezifische Phobie
Von einer spezifischen Phobie spricht man dann, wenn die Auslöser für die Angst klar eingegrenzt sind. Bekannte spezifische Phobien sind etwa Höhenangst, Tierphobien, Blut-,  Spritzen-, Zahnarzt-  oder Flugphobie. Studien belegen, dass einer Großteil der PatientInnen mittels einer Psychotherapie eine deutliche Verbesserung der Situation erreicht.

Sozialphobie
Bei einer sozialen Phobie besteht eine intensive Angst, in sozialen Situationen durch bestimmte Verhaltensweisen aufzufallen. Es besteht die Erwartung, von anderen negativ bewertet zu werden, u.a. auch durch das Sichtbarwerden der eigenen Angst.

Generalisierte Angststörung
Die generalisierte Angststörung ist gekennzeichnet durch massive Unruhe, die mit anhaltenden Sorgen und Grübeln verbunden ist. Betroffene beschreiben oft, dass sie sich über mehrere Stunden des Tages hinweg nur mit Sorgen auseinandersetzen. Der Schlaf ist gestört und durch Grübelphasen unterbrochen. 4-7% der Bevölkerung sind von einer generalisierten Angststörung betroffen.