SCHWERPUNKTE UND METHODEN

Ich bin in der Fachrichtung ‚Integrative Therapie‘ ausgebildet und habe zu unterschiedlichen Therapiemethoden Fortbildungen absolviert. Nähere Information dazu finden Sie hier.

Die Integrative Therapie ist als methodenübergreifende Psychotherapierichtung seit 2006 in Österreich anerkannt. Sie verbindet Konzepte unterschiedlicher therapeutischer Ansätze (aktive Psychoanalyse nach Ferenczi, Gestalttherapie, Psychodrama, Verhaltenstherapie u.a.) mit Erkenntnissen aus den Neurowissenschaften/der Neuropsychologie und wird mittels Forschung laufend weiterentwickelt.

Einen zentralen Stellenwert hat das therapeutische Gespräch. Daneben können vielfältige Methoden zum Einsatz kommen, wie beispielsweise die Arbeit mit Träumen, inneren Bildern, szenischer Aufstellung, Arbeit mit kreativen Medien usw.

Grundlage ist eine wertschätzende therapeutische Beziehung.

Zur Behandlung von Traumata  habe ich mich in unterschiedlichen traumatherapeutischen Methoden weitergebildet (IRRT, Screentechnik, Ego-State-Therapie, Arbeit auf der inneren Bühne/schonende imaginative Traumakonfrontation nach U. Sachsse, ...) und bin als Traumatherapeutin zertifiziert. Je nach Art der Traumatisierung werden unterschiedliche Methoden der Traumaverarbeitung eingesetzt.

IRRT ist eine Methode, die Mervyn Schmucker ab den 1990er Jahren zur Behandlung von Traumafolgestörungen entwickelt hat und die mittlerweile auf zahlreiche belastungsabhängigen psychischen Erkrankungen (insbesondere Angsterkrankungen und Depression) angewendet wird. Die „Imagery Rescripting and Reprocessing Therapy“ nutzt die Kraft der inneren Bilder für Heilungsprozesse. IRRT ermöglicht eine schonende Bearbeitung von belastenden Bildern und Schemata.

Die Ego-State-Therapie basiert auf der Annahme, dass die Persönlichkeit aller Menschen aus verschiedenen Persönlichkeitsanteilen ('Ego-States') besteht, welche sich im Laufe des Lebens entwickelt haben. Unterschiedliche Persönlichkeitsanteile zeigen sich besonders in inneren Konfliksituationen, z.B. wenn wir sagen "Ein Teil von mir möchte ... und ein anderer Teil möchte ...".

Psychotherapie mit Ego States eignet sich für ein breites Spektrum: von der Selbsterfahrung bis hin zur Behandlung komplexer Störungen, wie z.B. Traumafolgestörungen und Persönlichkeitsstörungen. Ego-State-Therapie arbeitet direkt mit jenem Persönlichkeitsanteil, der für Veränderung gerade am besten zugänglich ist.

In der Beratung biete ich Hilfestellung für Menschen in Entscheidungs- und Neuorientierungsphasen. Ich arbeite u.a. mit dem Ansatz der „lösungsfokussierten Beratung nach de Shazer und Berg“. Ungewöhnliche Fragen helfen dabei, neue Perspektiven einzunehmen. Probleme werden in der lösungsfokussierten Arbeit als etwas völlig Normales betrachtet, das zum Leben dazugehört. Sie sind die notwendigen Impulse für Wachstum und Entwicklung.

Im Unterschied zur Psychotherapie dauert Beratung in der Regel nur wenige Stunden. Es geht zumeist um eine konkrete Fragestellung mit dem Ziel, ein neues Zukunftsbild zu entwickeln.

Das Konfrontationstraining wird v.a. bei Angsterkrankungen eingesetzt (z.B. bei sozialen Ängsten, bei Angst in engen Räumen, auf weiten Plätzen usw.). Dabei wird die geplante Auseinandersetzung mit den angstmachenden Situationen in der Wirklichkeit genau vorbereitet und langsam aufgebaut. Parallel dazu werden Strategien erarbeitet, mit den Angstsymptomen umzugehen.