Angehörigenberatung

Wenn sich ein vertrauter Mensch plötzlich oder schleichend aufgrund einer psychischen Erkrankung verändert, ist das für die Menschen im Umfeld erschütternd und beängstigend. Viele Fragen tun sich auf. Was geht in den Betroffenen vor? Wie wird es weitergehen? Was sind die Ursachen? Wie kann ich helfen? Welche Behandlung ist die richtige? Wer darf/soll über die Erkrankung Bescheid wissen? …

Angehörige sind oft die einzigen Bezugspersonen der Erkrankten und übernehmen damit eine sehr wichtige Rolle. Oft aber kommen sie an die Grenzen ihrer eigenen Belastbarkeit. Angehörige erleben häufig eine Vielzahl an scheinbar widersprüchlichen Gefühlen wie Verzweiflung, Wut, Traurigkeit, Angst, Scham- oder Schuldgefühle.

In der Angehörigenberatung können Fragen thematisiert und Gefühle zum Ausdruck gebracht werden. Es gilt herauszufinden, welche Art von Hilfe für die Betroffenen hilfreich ist und wie die Angehörigen bestmöglich für sich selbst sorgen können.